Fridays for Future Lüneburg: „Hitze tötet! Reiche, es reicht!“ – Klimastreik am 17. Juli 2026
5000 zusätzliche Hitzetote allein in der letzten Hitzeperiode. Und die nächste startet schon. Die Klimakrise bedroht Leib und Leben. „Eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird“, fordern Fridays for Future Lüneburg und rufen auf, gemeinsam gegen die Politik, die Hitze vorantreibt, vorzugehen – beim Klimastreik am Freitag, 17. Juli 2026, im Clamart-Park in Lüneburg.
Mitteilung von: Fridays for Future Lüneburg – Am: 12.07.2026
Online: https://www.instagram.com/fridaysforfuture.lueneburg/ – Grafik: Fridays for Future Lüneburg, Sharepic (angepasst)
Fridays for Future: „Hitze tötet! Reiche, es reicht!“
Freitag, 17. Juli 2026, 14 Uhr – Clamart-Park Lüneburg
„Brüllende Hitze, zu wenige Möglichkeiten zur Abkühlung, Dürren, Wasserknappheit, fehlende Klima- und Hitzeanpassungskonzepte und Hitzetote. Das alles beschert uns eine Politik, die sich nicht um den Klimawandel kümmert. Wir finden: Es ist alles gesagt. Jetzt müssen wir handeln!“, so Fridays for Future Lüneburg zur aktuellen Klimapolitik der Bundesregierung.
Achtung: Start jetzt am Clamart-Park
Die Initiative ruft auf: „Wir wollen gegen die Politik, die diese Hitze vorantreibt, auf die Straße gehen! Bringt eure Freund*innen, Verwandten, Nachbar*innen und Bekannten mit und werdet mit uns laut!“ Die Demonstration startet am Freitag, 17. Juli 2026, um 14 Uhr im Clamart-Park mit einer Auftakt-Kundgebung, Nach einem Demonstrationszug durch die Stadt endet sie wieder im Clamart-Park.
Zunehmende Hitzewellen machen Sorgen – Zeit zum Handeln ist jetzt
„Die extreme Hitze belastet vor allem vulnerable Gruppen, zum Beispiel Menschen mit chronischer Erkrankung oder ältere Menschen. Das RKI veröffentlichte zuletzt beunruhigend hohe Schätzungen zur Anzahl der Sterbefälle während der letzten Hitzewelle. Auch in der Landwirtschaft erschwert die Hitze das Arbeiten und Dürreperioden dezimieren die Ernte“, so Fridays for Future Lüneburg.
„Die derzeitige Hitzewelle macht uns wieder einmal klar, mit welchen Auswirkungen des Klimawandels wir es zu tun haben – auch hier in Mitteleuropa. Mehr und mehr solcher Wetterextreme werden in den kommenden Jahren auftreten, wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun“, sagt Gesa Riedinger von Fridays for Future Lüneburg. „Deutsche Politiker*innen müssen endlich aufwachen und verstehen, dass die Gefahr hierbei akut ist! Es müssen jetzt Maßnahmen getroffen und umgesetzt werden, nicht in fünf, zehn oder 15 Jahren. Deswegen gehen wir auf die Straße! Wir freuen uns über jede Person, die sich uns anschließen will.“
Kurswechsel in der Energiepolitik gefordert
Statt Investitionen in Klimaschutz und dem Einsatz für Klimaneutralität „bemüht sich unsere Bundesregierung mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz darum, dass Heizungen, die fossilen Brennstoff nutzen, weiterhin eingebaut werden dürfen. Durch solches Schaffen von Anreizen für Fossile heizt sie damit aktiv den Klimawandel an. Wir fordern deshalb einen sofortigen Kurswechsel in der Energiepolitik, weg von Gas und Öl und hin zu erneuerbaren Energien!“, ergänzt Lana Heß von Fridays for Future Lüneburg.
Mehr Information und Kontakt
- Fridays for Future Lüneburg: https://ffftre.es/lueneburg/
- Instagram: https://www.instagram.com/fridaysforfuture.lueneburg/ – Facebook: https://www.facebook.com/fridaysforfuture.lueneburg/
Petition von Fridays for Future an die SPD
Aus der Petition: „Die SPD entscheidet jetzt, ob Deutschland jemals klimaneutral werden kann oder fossile Abhängigkeit bis weit nach 2045 zementiert. Katherina Reiches aktueller Entwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz ermöglicht weiterhin neue Öl- und Gasheizungen, verwässert Klimaziele und streicht Verbraucherschutz. […] Wir fordern die SPD-Spitze und die Fraktion auf: Stoppen Sie diesen fossilen Heizhorror! Beenden Sie die Heizungsgesetz-Sabotage! Schützen Sie die Klimaziele!“
- WeAct: Petition an die SPD – Reiches Heizhorror stoppen – Klimaziele schützen!
Mehr bei Lüne-Blog
- Parents und Fridays for Future zum Gas-Aktionstag: Klima-Zeitstrahl auf dem Marktplatz sorgte für Aufmerksamkeit – 25.04.2026
Ein rund 25 Meter langes Banner auf dem Marktplatz in Lüneburg weckte am Freitag, 24. April 2026, die Aufmerksamkeit vieler Passant*innen. Die roten und blauen Streifen veranschaulichen die Temperaturentwicklung auf der Erde von 1850 bis – hochgerechnet – 2100. Das „vermittelt ein Bewusstsein dafür, was wir getan oder versäumt haben“, so Parents for Future. Anlass war der bundesweite Gas-Aktionstag, zu dem Fridays for Future am 24. April aufgerufen hatten.

Foto: Malte Hübner. Luftbild des Klimazeitstrahls auf dem Marktplatz in Lüneburg am 24. April 2026. In den Jahren ab 1850 war die Erde kühler, seit 2000 wird sie immer heißer im Verhältnis zum Durchschnittswert der Jahre 1971 bis 2000. Das zeigt der Zahlenstrahl anschaulich.

Foto: Lünedrohne. Beleuchteter Wasserturm in Lüneburg mit dem Logo von Fridays for Future am 11. Februar 2025.
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